Dienstag, 20. Juni 2017

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Seit letztem Donnerstag sind wir ganz verzaubert.
An jenem Tag ist Diego bei uns eingezogen.
15 Wochen alt, flauschig-bauschig, zu Beginn noch etwas unsicher aber von der ersten Sekunde an zum Schmusen aufgelegt und das Schnurren so laut, dass man das Gefühl hat, man würde es im ganzen Haus hören.
Wir sind entzückt. Also auf jeden Fall wir Menschen. 😉 Die Begeisterung der beiden Katzendamen hält sich (noch) in Grenzen. Doch zumindest waren und sind sie nicht böse zu Diego. Es wird zwar mal gefaucht und noch genügend Abstand gehalten, aber es bessert sich von Tag zu Tag.
Klar, denn wer kann diesem Blick schon widerstehen?
Oder diesen Pfötchen?
Diegos Hauptbeschäftigung ist im Moment schlafen,
dicht gefolgt von fressen und spielen.
Und wieder schlafen.

Wir freuen uns so, dass er jetzt zu uns gehört. 💕

Liebe Grüsse,
Nadia

P.S.: Er mag meine Häkeleien... 😉

Freitag, 9. Juni 2017

Endlich fertig!

Endlich ist sie fertig geworden, meine Häkeldecke!
Das Häkeln hat grossen Spass gemacht, das Garn war sehr angenehm zu verarbeiten - nur das Zusammenhäkeln der einzelnen Grannys war dann doch etwas kniffeliger als gedacht.
Aber die Arbeit hat sich gelohnt, die fertige Decke gefällt mir sehr gut.
Die Spitzenkante hat sich leider etwas zusammengezogen, aber mit Hilfe des Bügeleisens liess sich auch dieses Problem beheben.
Mögt ihr es auch so gerne, eine grosse Arbeit abgeschlossen zu haben? Ich finde das immer so toll. Wenn wieder etwas erledigt ist, abgeschlossen, fertig. So kam es mir auch sehr gelegen, dass der Verlag Integral mir das Buch "Dan-Sha-Ri" von Hideko Yamashita zur Verfügung gestellt hat, dreht sich in diesem Buch doch alles ums Aufräumen, Erledigen, Loslassen.
Das Buch liegt übrigens auf meinem aktuellen Häkelprojekt - passend zum Thema etwas, bei dem ich Wollreste verarbeite.
Zwar bin ich weder Jägerin noch Sammlerin, aber dennoch kommt manchmal das Gefühl auf, dass sich ganz schön viel Zeugs angesammelt hat. Zeitschriften, Handarbeitsmaterial, Geschirr, Kissen, Dekosachen und und und. All diese Sachen nerven mich von Zeit zu Zeit, weil ich auf einmal vieles davon als unnötig und überflüssig empfinde. Dann wird entrümpelt. Dazu lasse ich mich dann auch gerne mal von entsprechenden Büchern inspirieren und motivieren, wie eben auch von "Dan-Sha-Ri", mit dem (vielleicht etwas zu-) viel versprechenden Untertitel "Das Leben entrümpeln, die Seele befreien".
Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, in den Schreibstil der Autorin hineinzufinden, aber das wurde mit jeder Seite besser. Es finden sich viele gute Tipps zum Entrümpeln, Aufräumen und Ordnung schaffen, Zusammenhänge zwischen innerer und äusserer Ordnung werden aufgezeigt und es wird erklärt, weshalb ein Leben ohne Gerümpel einfacher, angenehmer und schöner ist, als wenn man sich - physisch wie auch psychisch - mit Unnützem belastet und zumüllt.
Alles in allem ist es auf jeden Fall ein hilfreiches Buch, allerdings unterscheidet es sich nicht gross von anderen Ratgebern zu diesem Thema - so fehlen natürlich auch die obligatorischen "Fallbeispiele" aus der Praxis nicht...
Fazit: Wer zum ersten Mal ein Buch zu diesem Thema lesen möchte, ist mit "Dan-Sha-Ri" sicher gut bedient. Wer aber schon ähnliche Ratgeber gelesen hat, braucht diesen nicht auch noch unbedingt.

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Was wir hier und heute aber unbedingt noch brauchen, ist der 12tel-Blick für den Mai, mit dem ich schon wieder total spät dran bin. Das scheint hier zu Gewohntheit zu werden... 😉
 
 Hier noch zum Vergleich der Rückblick auf die Monate Januar bis April:
Es hat sich etwas getan. Vor allem der Rote Hartriegel hinter dem Vogelhäuschen ist wieder so wahnsinnig gewachsen - schon zweimal habe ich Äste zurück bzw. bodeneben abgeschnitten. Und das wird auch noch den ganzen Sommer über so weitergehen, weil er sonst einfach alles zuwuchern würde. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüsse,
Nadia

P.S.: Ganz 💜lichen Dank für die vielen lieben Kommentare zu meinem Post über Indra! Sie macht täglich Fortschritte, und ihr Kopfruckeln ist fast ganz verschwunden, was uns sehr freut.
Die Katzenfreunde unter euch sind vielleicht etwas irritiert von Indras Aussehen auf dem obigen Foto. Des Rätsels Lösung: Es sind die fehlenden Reisszähne... 🙊

Dienstag, 6. Juni 2017

Weshalb es sich lohnt, zu kämpfen

Hier war es nun wieder recht lange recht still. Grund dafür war leider eimal mehr Indra.
Nachdem wir ja im vergangenen Herbst um sie bangen mussten (*click*) stand vor zwei Wochen nun eine längst überfällige Zahnoperation bei ihr an. Im Vorfeld wurden natürlich ihre Nierenwerte geprüft, alles war bestens, der Operation stand nichts im Wege.
Nur leider gab es dann bei der Narkose schlimme Probleme. Indra erwachte zwar wieder, war aber aufgrund des erlittenen Sauerstoffmangels blind und konnte nicht mehr sitzen oder stehen, geschweige denn gehen. Wir durften sie besuchen und es war einfach nur furchtbar traurig, sie so zu sehen.
In der Klinik 😢
Eigentlich wollte ich sie erlösen lassen. Da die Tierärztin aber das Gefühl hatte, es würde sich etwas tun und es könnte eine Besserung eintreten, hat sie mir ans Herz gelegt, Indra noch ein bisschen Zeit zu geben. Zwar konnten wir uns das an jenem Tag fast nicht vorstellen, aber schon beim Besuch am nächsten Tag zeigte sich, dass Indra einfach eine unglaubliche Kämpferin ist und noch dazu riesiges Glück hatte (und dass die Tierärztin mit ihrer Einschätzung richtig lag): Ihr Zustand war zwar noch immer schlecht, aber dennoch deutlich besser als am Vortag.
Wieder daheim
So ging es dann tatsächlich von Tag zu Tag aufwärts, und vier Tage nach der Operation konnten wir eine Indra mit nach Hause nehmen, die wieder sehen und gehen konnte (wenn auch noch ziemlich wackelig und unsicher).
Die ersten Tage mussten wir noch sehr wachsam sein und intensive Krankenpflege betreiben, da Indra beispielsweise mit den Treppen in unserem Haus grosse Mühe hatte und es auch nicht schaffte, aufs Bett oder Sofa zu hüpfen bzw. davon dann wieder runter, ohne hinzufallen.
Mittlerweile ist sie tatsächlich fast wieder die Alte. Sie schläft zwar noch sehr viel und wenn sie gespielt hat oder aufgeregt ist, bekommt sie ein Kopfruckeln. Aber auch das scheint besser zu werden und wir sind zuversichtlich, dass sich das mit der Zeit geben wird. Und selbst wenn nicht: Indra geniesst auch mit gelegentlichem Kopfnicken ihr Leben wieder in vollen Zügen.
Und wir sind so wahnsinnig froh, dass schlussendlich alles zu einem guten Ende gekommen ist. 💕
Liebe Grüsse,
Nadia

Freitag, 12. Mai 2017

Die Zeit rennt...

Könnt ihr auch kaum glauben, dass wir schon wieder mitten im Mai sind? Unfassbar wie schnell die Zeit verfliegt...

So habe ich auch gerade eben erst festgestellt, dass ich mit meinem 12tel-Blick für den April ganz schön spät dran bin. Aber hier kommt er:
 Der Blick auf die vorangegangenen Monate:
Grün ist es geworden und wer ganz genau hinsieht kann entdecken, dass das Vogelhäuschen wirklich bewohnt ist. 😍 Zweimal habe ich sogar kurz das Dach abgenommen und reingeschaut:
Und wenig später:
Wir hoffen sehr, dass die kleinen Blaumeisen durchkommen - die Kohlmeiseneltern in einem anderen Nistkasten haben ihre Vogelbabies im Stich gelassen . Alle sind gestorben. Die Vogelwarte hat mir die Auskunft erteilt, dass es sich vermutlich um junge, unerfahrene Elternvögel gehandelt hat, die durch die Wetterkapriolen an ihre Grenzen gekommen sind und deshalb einfach aufgegeben haben. Das ist schon traurig.

Das nasse und kühle Wetter hat dafür gesorgt, dass ich viel Zeit lesend und häkelnd (dazu ein anderes Mal mehr) im Haus verbracht habe.

Der frechverlag hat für Lesevergnügen gesorgt und mir dieses BusseSeewald-Buch zur Verfügung gestellt:
Ganz herzlichen Dank dafür!

Ich bin sicher, dass es euch ganz bestimmt auch gefallen wird: Eine ganz entzückende Sammlung aus Ausflugstipps, Dekoideen, Rezepten und Bastelvorschlägen.
Ergänzt wird das Ganze durch unterhaltsam geschriebene Tagebucheinträge von Daphne, die teilweise zum Schmunzeln verleiten und manchmal auch zum Nachdenken anregen.
Interessante Menschen werden vorgestellt, zum Beispiel eine Künstlerin, die traumhaft schöne Rosen aus Papier fertigt (das möchte ich auch können!), eine andere, die aus herrlichen Papieren, Spitzen und Bändern wunderbare Bücher und Karten anfertigt, eine dritte, die süsse Teddys näht und eine weitere, die - sehr aussergewöhnlich - ausgediente Zigeunerwagen in Gartenhäuschen verwandelt.
Man wird von Daphne auf verschiedene Flohmärkte in Paris und London mitgenommen, besucht entzückende Lädchen, einen kleinen Teesalon in dem einem kabarettistische Einlagen geboten werden und nimmt an einer fröhlich-bunten Gartenparty teil.
 
Ein wirklich gelungenes Buch, das viel Freude macht und als tolles Extra einen Bogen mit nostalgischen Tags sowie zwei Bögen hübsch bedrucktes Papier mit Motiven zum Ausschneiden und für eigene Dekoideen enthält. 
Zudem ist in der Buchmitte ein Ausschneide- bzw. Bastelbogen eingebunden, woraus sich kleine Schächtelchen  basteln lassen würden. Das ist dann gleich auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe: Niemals würde ich Seiten aus einem Buch herausreissen oder darin herumschnibbeln. Heisst: Die Seiten werden bei mir unangetastet und die Schachteln somit auf ewig ungebastelt bleiben.

Trotzdem hat mir das Buch natürlich richtig viel Freude bereitet.

Was mir auch Freude bereitet, ist die Aussicht aufs Wochenende. Bei uns ist es gestern Abend aufgrund einer netten Einladung spät geworden - viel zu spät für meine Verhältnisse, und das spüre ich jetzt nur zu gut... Tja, man wird halt nicht jünger! 😉

Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende.

Liebe Grüsse,
Nadia

Donnerstag, 13. April 2017

Lust auf Garten - Lust auf Laube

Unglaublich, was die Natur wieder für ein Schauspiel zeigt, findet ihr nicht auch? Tag für Tag öffnen sich neue Blüten, zeigen sich neue Blättchen und spriesst neues Grün aus der Erde.
Da zieht es einen bei jeder Gelegenheit nach draussen.
Herrlich, wenn man einen Garten hat.
Aber was tut jemand, der in einer Wohnung - vielleicht sogar ohne Balkon - lebt?
Der hat hoffentlich das Glück, einen Schrebergarten sein Eigen zu nennen.
Zu diesem Thema hat mir der Verlag DVA ein richtig tolles Buch zur Verfügung gestellt:
Lust auf Laube
Autoren: Caroline Lahusen und Silvia Doria
Verlag: DVA

Es handelt sich hierbei um eines jener Bücher, bei denen man schon nach dem ersten Blick weiss: Toll! Richtig, richtig toll! Der Einband ist sehr hochwertig und im Innenteil geht es gleich so weiter, sowohl von der Haptik an sich wie auch vom Inhalt her. 
Ein bebildertes Inhaltsverzeichnis verschafft einen ersten Überblick über die im Buch vorgestellten Gärten bzw. deren Besitzer und macht sofort Lust auf mehr. 
Die Gärten und die dazugehörenden Lauben sind alle sehr unterschiedlich, aber eines haben sie gemeinsam: Man sieht und spürt, dass die Besitzer viel Liebe und Herzblut in ihre kleinen Feierabend- und Wochenendparadiese legen, egal ob es sich um ein ziemlich futuristisches Gartenhäuschen wie auf dem obigen Bild handelt oder ob es doch einigermassen traditionell zu und her geht. 
Die begeisterten Hobbygärtner erzählen davon, wie sie zu ihrem Schrebergarten gekommen sind, was sie verändert haben oder wie vielleicht sogar der Garten sie verändert hat. Man erhält auch kleine, hilfreiche und originelle Tipps und sehr oft gibt es etwas zu schmunzeln. 
Zwar bin ich in der glücklichen Lage, mitten im Grünen zu leben und somit auch einen grossen Garten zu haben. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Buch bei mir trotzdem die Lust auf einen Schrebergarten geweckt hat. Weil halt so ein Stückchen Land mit einem entzückenden kleinen wochenendtauglichen Häuschen drauf schon einen ganz besonderen Charme hat.. 
Ein Buch, das ich euch wärmstens empfehlen kann und von dem ich sehr hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird!
Ja, und dann schulde ich euch ja noch meinen 12tel-Blick vom März! Zwar ist fast schon Zeit für denjenigen vom April, aber natürlich will ich das Versäumte trotzdem noch nachholen:
Die Vormonate haben so ausgesehen:
Man sieht, dass die Weide grüner geworden ist und unser eigener Rasen eher nicht so. 😉 Das liegt aber daran, dass wir ihn gerade vertikutiert hatten, als ich das Foto gemacht habe. Auf dem April-Bild wird er dann schon wieder viel besser aussehen. 

Was man leider auch nicht sieht ist, dass das Vogelhäuschen bewohnt ist. Mir ist nur noch nicht klar, wer jetzt drin wohnt - entweder Kohlmeisen oder Spatzen. Auf jeden Fall gab es kürzlich ein interessantes Schauspiel zu beobachten, als nämlich eine Kohlmeise angefangen hat, den Inhalt des Häuschens ins Freie zu zerren. 
Sofort kam ein Spatz angeflogen, der von der Meisentätigkeit offenbar gar nicht begeistert war und danach dann auch tapfer die Stellung am Häuschen gehalten hat. 
Obs genützt hat, weiss ich (noch) nicht, aber bald wird man ja sehen, welche Eltern Futter für ihren Nachwuchs herbeitragen.

Ich wünsche euch ein schönes, langes Osterwochenende.

Liebe Grüsse,
Nadia

P.S.: Auch in die Nistkästen an unserer Garage sind Spatzen eingezogen, die eifrig Nistmaterial herbeitragen.